Grüner 1.911 m eine kurze Genußtour im Grenzgebiet der Lechtaler Alpen

Grüner SkitourViele Skitouren im Lechtal, wo sich die Lechtaler Alpen von den Allgäuer Alpen trennen, sind lang, anspruchsvoll und häufig auch von Lawinen bedroht. Es gibt aber Ausnahmen. Dazu gehört der Aufstieg zum Grüner, der im Gegensatz dazu kurz, nur mäßig steil und kaum ein-mal lawinengefährlich ist. Der Blick zu den höheren und felsigeren Gipfeln, vor allem zum Biberkopf ist ebenso großartig wie der Abblick auf Warth im Talboden. Und noch etwas: Unerfreuliche Waldpassagen fehlen ebenso wie langweilige Forststraßen. Die Tour ist daher aus vielen Gründen für Anfänger im Tourenskilauf, vor allem auch für Kinder, geeignet.

AUSGANGSPUNKT: Abzweigung des Fahrsträßchens nach Lechleiten, etwa 1.400 m (Parkplatz) Taxi Jenbach

AUFSTIEG: Über schöne Bauernwiesen steigt man vom Parkplatz bzw. der Bushaltestelle zum Holzgauer Haus auf (bis hierher mit PKW möglich, allerdings verzichtet man in diesem Fall bei der Abfahrt auf die schönen Hänge bis zum Talboden). Weiter über hindernislose Wiesen unterhalb eines steilen Hügels (Heuaufzug) zu einer Kuppe bei der verfallenen Vorderen Lechleitner Alm (1.771 m). Vor der Hinteren Lechleitner Alm nach links zum Südrücken unseres Gipfels und über diesen zum weitläufigen Gipfelplateau. Trotz der geringen Höhe erstaunlich schöne Einblicke in die Allgäuer und Lechtaler Alpen! Ein besonderer Blickfang sind Warth und das Warther Horn. Skitouren Tirol

Die Abfahrt folgt dem Anstiegsweg. Höhenmeter Aufstieg: 550 m Höhenmeter Abfahrt: 550 m Aufstiegszeit: 1,5 Std. Beste Jahreszeit: Hochwinter Skltechn. Schwierigkeit: I Lawinengefahr: gering Hangrichtung Aufstieg: SW, S Hangrlchtung Abfahrt: SW, S Talort: Steeg, 1.124 m

Die drei Hauptstämme des Cannabis - Hanf

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Die Einteilung von Hanf in verschiedene Sorten ist wissenschaftlich umstritten und nicht ausreichend belegt. Das liegt einerseits an der enormen Verbreitung, denn Hanf ist eine der ältesten, wenn nicht die älteste Kulturpflanze überhaupt. Andererseits war man im 20. Jahrhundert sehr darum bemüht, diese vielseitige Pflanze einzig als Drogenlieferanten (Marihuana) zu diskriminieren. Dennoch einigt man sich heute auf folgende drei Hauptstämme: Cannabis Sativa (0°-20° nördl./südl. Breite) Cannabis Indica (20°-38° nördl. Breite) Cannabis Ruderalis Hybriden Cannabis Samen kaufen

Cannabis - Die drei Hauptstämme

Cannabis Sativa Beheimatet in Indien, Thailand, Laos, Vietnam, Indonesien, Afrika, Kolumbien, Mexiko. Eine schlanke, ranke, weitverzweigte, meist tannenbaumförmige Pflanze, wird 27 - 7m gross, besitzt schmale Blattfinger und lange Internodien (Blattabstände am Stamm). Sativas nutzen die tropische Sonne für eine ausgedehnte Blütezeit (8 - 16 Wochen). Der Duft der weiblichen Blüten ist fruchtig, sehr süss, minz- bis limettenartig. Traditionell werden Sativas zur Blüten- und Fasergewinnung angebaut. Im Gegensatz zu Cannabis Indica, welches hauptsächlich der Haschischproduktion dient. Das Blütenharz der weiblichen Cannabis Sativa weist hohe THC/THCV-Werte (Delta-9-Tetrahydrocannbinol-Tetrahydrocannabivarin) auf, aber meist nur geringe CBD-Mengen (vergl. Indica). Medizinisch angewendet, wirken die THC Cannabinoide u.a. Appetit anregend, Bronchien erweiternd, Kreislauf fördernd, Muskel entspannend (Spastik), antiepileptisch, Brechreiz hemmend, antibiotisch, Fieber- und Augeninnendruck senkend (Grüner Star). Als Genussmittel erzeugen Sativablüten euphorisierende, stimmungsaufhellende Gefühle, machen kommunikationsfreudig, fördern die Konzentrationsfähigkeit und ermöglichen eine ausgeprägte Klarheit der Sinne. Leider sind reine Sativas sehr rar geworden. Ihre lange Blütezeit und die meist grazilen Blütenstände sind den modernen kommerziellen Anforderungen nicht gewachsen. Die heutige Faserhanfproduktion besitzt ihre 10 bis 15 technisch hochgezüchtete Sorten. Sie sind ohne Ausnahme monözisch (Zwitter), wie viele andere Nutzpflanzen auch.

Cannabis Indica Ansässig in den Hochländern des Himalaja, von Nepal, Afghanistan, Pakistan, Indien, Marokko, Libanon und der Türkei. Kleine, untersetzte, sehr buschige Pflanze. Wird max. 1 - 3m hoch, weist breite Blattfinger und kurze Internodien (Blattabstände) auf. Indicas sind meist dunkelgrün, verfärben sich in kalten Herbstnächten von lila bis tief violett. Die Blütenstände sind eher oval, breit und kompakt. Sehr hohe Harzproduktion, selbst bis zu den grösseren Blättern hinaus. Die Samen sind mittel bis stark marmoriert. Indicas wachsen im Himalajagebiet bis auf einer Höhe von 4000 M.ü.M. In diesen Regionen herrscht meist karge Witterung. Die Saison ist sehr kurz. Ihre kurze Blütezeit (6 -8 Wochen) und enorme Harzproduktion machten die Indicas als Haschischlieferanten sehr beliebt. Durch Kreuzung mit Sativapflanzen, verringert sie Blütendauer und Wachstumsgrösse der Langblüter. Blütenharz von Indicas enthält viel CBD und mittel bis viel THC. Die Wirkung der CBD-Moleküle (Cannabidiole) sind nicht psychotrop. Erst in Verbindung mit THC wirken die Substanzen förderlich für die Herzdurchblutung, ausserdem beruhigend, antiepileptisch, angstlösend, antidystonisch (bewegungsharmonisierend), antibiotisch, Augeninnendruck senkend (Grüner Star). Das beste natürliche Schlaf-/Beruhigungsmittel; stressabbauend und entspannend ohne Nebenwirkungen!

Cannabis Ruderalis Die dritte Cannabisart kommt heute vom Kaukasus bis China wild vor. Ursprünglich soll sie aus dem südöstlichen Russland stammen und von den Skyten verbreitet worden sein. Ruderalis bevorzugt steinige Standorte wie Geröllfelder und Schuttflächen. Diese Art wird nur 30 - 60cm hoch, hat fast keine Verzweigungen und kleine Blätter. Die Blütenstände sind nicht üppig und treten nur am Ende des Stengels auf. Die Stammhülle ist sehr fleischig. Die Samen dieser Spezies sind entsprechend klein. Der THC-Anteil liegt bei ca. 30% der identifizierten Cannabinoide. Bei Cannabis Sativa liegt er bei ca. 70%. In Russland werden beruhigende, aphrodisierende und schmerzstillende Speisen aus , Safran, Muskatnuss, Kardamon, Honig und anderen Zutaten hergestellt. Die mongolische Volksmedizin verwendet Cannabis zur Befreiung von Depressionen. Mit Wacholder und Fledermauskot zubereiteter Hanf wird als allheilendes Tonikum geschätzt.

Hybriden Sind Kreuzungen aus mindestens zwei verschiedenen Cannabissorten. Bekannte Hybriden aus amerikanisch-holländischer Küche sind Skunk No.1, Northern Lights, Original Haze und Durban Poison. Haze ist ein Polyhybrid (Mehrfach-Hybrid) aus mexikanischen, kolumbianischen, südindischen und thailändischen Sativas. Northern Lights besteht vorwiegend aus afghanischen Indicas. Aus diesem Genpool entwickelten sich die meisten Cannabis-Cupsiegervarianten wie Jack Herer, White Widow, Super Skunk etc. Der Anteil an Ruderalis Erbgut ist relativ gering. Das Wirkungsspektrum von Cannabis Sativa, Indica und Ruderalis ist derart breit gefächert, dass sie Seinesgleichen sucht. Viele Substanzen der weiblichen Blütenstände sind noch unerforscht. Um diese Variabilität zu gewährleisten, ist eine Arterhaltung heutzutage unbedingt erforderlich. Die Mediziner sollten einen Teil ihrer Begeisterung für tropische Pflanzensubstanzen auf die Cannabis-Familie richten. Das gute liegt hier offensichtlich zu nah!